Ökologisch bauen mit Solnhofer

Bauherren, welche mit Solnhofener Natursteinplatten und somit ökologisch bauen wollen sollten einige Punkte bei der Auswahl des Natursteins aber auch von den sonstigen Baustoffen beachten. Das ökologische Bauen beginnt bereits bei der Dämmung und zieht sich über den Putz bis hin zu den Fliesen weiter.

Ökologisch bauen bedeutet, der englische Begriff hierfür lautet übersetzt „Grünes Bauen“, der Einklang zwischen Mensch, Immobilien und Ökosystem. Ziel sollte es hierbei sein der nächsten Generation eine intakte Umwelt zu hinterlassen.

Ökologisch bauen mit Solnhofer Naturstein Platten

Für Bauherren stellt sich nun die Frage, wie sie ihr Haus gestalten müssen um den Anforderungen des ökologisch Bauen bzw. Grünen Bauens gerecht zu werden. Die Baubiologie beschreibt hier einige allgemeine Punkte, die es beim ökologischen Bauen zu berücksichtigen gilt wie z.B. die Auswahl des Standortes, die Verwendung einer Pflanzenkläranlage oder die Dachbegrünung.

Aufgrund gesetzlicher baulicher Vorschriften haben jedoch Bauherren oftmals geringe Chancen auf diese Punkte selbst Einfluss zu nehmen, so dass wir uns im Rahmen des Artikels Ökologisch bauen auf biologische Baumaterialien konzentrieren möchten. Denn hier haben Bauherren die Möglichkeit aktiv ein baubiologisches Haus zu erstellen:

Solnhofer Naturstein ist ein Biologischer Baustoffe

Natursteinplatten aus Solnhofen ist ein baubiologischer Baustoff. Daneben gibt es für das ökologisch Bauen noch einige weitere, angefangen von Lehmsteinen, Ziegel, Holz und Naturstein. So kann z.B. einheimisches Holz für Holzwände, Fenster und Türen verwendet werden. Einheimischer Naturstein wie Jura Marmor oder Solnhofer Platten können als Fliesen im Badezimmer oder Wohnzimmer, als Arbeitsplatte in der Küche oder als Fensterbank in den restlichen Räumen verlegt werden. Juramarmor kann auch Treppenfliesen vom auf unterschiedlichen Treppenarten wie gerader Treppe oder Wendeltreppe eingebaut werden. Bauherren sollten darauf achten nicht Granit oder billig China Granit zu verwenden, da dieser eine hohe natürliche radioaktive Strahlung aufweist und somit das ökologisches Haus gefährdet.

Ökobaustoffe für die Dämmung

Da gibt es zahlreiche doch die richtige Auswahl ist wichtig. Ökobaustoffe für die Dämmung des Hauses gibt es nicht nur aus Stroh. Holzfaserdämmung, Hanfdämmung oder auch Schafwolldämmung. Alle schaffen eine excellente Wärmedämmung nicht nur im Bodenbereich sondern im ganzen Innenraum des Hauses und erfüllen somit die Anforderungen für das ökologisch Bauen.

So können Holzfaser-Dämmplatten als Wärmedämmung für Wände oder auch für Aufsparrkonstruktionen eingesetzt werden. Hanfdämmungen, welche frei von umweltschädlichen Zusatzstoffen sind, können für die Dachdämmung verwendet werden, denn diese sind auch als Dämmmatten erhältlich. Ebenso gibt es auch Dämmmaten aus Schafwolle. Interessant in diesem Zusammenhang sind sogenannte Schafwolldämmzöpfe. DIese kann man für das Dämmen von Fugen und Ritzen verwenden.

Fenster aus Holz und Marmor Fensterbänke

Beim ökologischen Bauen empfiehlt der Fliesenleger München Naturstein auf Kunststofffenster zu verzichten. Stattdessen sollte mehrfach isolierte Holzfenster am besten mit Holz aus heimischer Produktion eingebaut werden.

Heizung und Sanitär

Wer einen schön warmenn Natursteinboden mit Fussbodenheizung hat, der sollte die Gewinnung von warmen Wasser mit Hilfe einer Solaranlage oder bei schlechten Wetter mit einer Pelletsheizung realisieren. Wer hier auf eine Ölheizung setzt, der ist hier am falschen Platz. Das gebrauchte Wasser von Waschbecken, Badewanne und Dusche („Grauwasser“) sollte man in einem seperaten Wasserkreislauf auffangen und für die Toilettenspülung verwenden.

Gleiches gilt auch für das Regenwasser, welches man ebenfalls für die Toilettenspülung oder auch für die Waschmaschine verwenden kann. Damit ein solcher Wasserkreislauf funktioniert sollte der Gas-, Wasser und Sanitärinstallateur ein Zweikammersystem in ihrem Haus installieren.

Ökologischer Natursteinboden oder Holzboden

Neben ausgewählten Natursteinen kann man auch das aus der Rinde der Korkeiche entstandene Baumaterial Kork und Massivparkett verwenden. Diese gibt es in unterschiedlichen Parkettmustern, angefangen von Stabparkett, über Mosaikparkett hin zu Hochkantlamellenparkett und Massivholzdielen.

Ökologische Farben

Damit Farben und Putze die Anforderungen des ökologisch Bauen erfüllen, sollten sie frei von Lösungsmitteln sein. Als Wandfarbe für den Innenbereich bietet sich nicht nur Alpina natura weiß sondern auch Biofa Mineralfarbe und AURO Frischeweiß Nr.328

Ökologische Putze

Als Grundputz sollte man Putze verwenden, welche frei von Kunstharze, Zement oder zementähnlichen Zusatz sind, wie z.B. der Kalkgrundputz von Claytec Gräfix 61 Kalkgrundputz. Dieser Luftkalkmörtel ist nicht nur für den Außenputz geeignet, sondern auch als Innenputz auf zahlreichen Untergründen einsetzbar und besteht u.a. aus Kalk und Kalksteinbrechsand.

Als Oberputz bietet sich der Claytec Lehm-Oberputz grob an, der von Natureplus zertifiziert ist. Hierbei handelt es sich um einen einlagigen Lehmputz bzw. Lehmmörtel für den Wohninnenbereich. Dieser besteht aus Baulehm, Sand und Gerstenstroh. Man zieht ihn entweder mit der Kelle auf oder spritzt ihn mit der Putzmaschine auf.

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